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Sonntag, 4. November 2012

Südring Proteste! - Wir haben recht, wir werden mehr!


Nach dem perfekten Protestauftakt -  Südringsperre ohne Verkehrschaos - geht es nun in die nächste Runde der Aktionswelle. 


Warum machen wir das?

Beim Umbauprojekt Grassmayrkreuzung wurde angegeben, die Bürger_innen seien eingebunden worden. Es wird behauptet, dass das Projekt eine Erleichterung bringen soll und für die Stadt unverzichtbar ist. Diverse "Drüberfahrpolitiker_innen" berufen sich immer wieder auf alte Beschlüsse und würgen neue Denkanstöße kategorisch ab. Die Verwaltung wertet sämtliche konstruktive Kritik als Majestätsbeleidigung.


Einbindung der BETROFFENEN?

Sämtliche organisierte Bürger_innenschaft, sowohl die Radfahrer_innen, als auch der Behindertenverband, als auch mehrere Bürger_inneninitativen der Anwohner_innen von Pradl und Wilten sehen den vorliegenden Plan kritisch und fordern eine Möglichkeit, sich konstruktiv in einem Mediationsverfahren einzubinden. Ich frage mich, wenn die ganze betroffene, überparteilich organisierte Interessensgemeinschaft heute Einbindung fordert, wen hat die damalige Stadtführung unter Ressortführung der damaligen amtsführenden Stadträtin Pokorny-Reitter denn überhaupt eingebunden?


Es ist Zeit in diesem Jahrhundert auch verkehrsplanerisch anzukommen, es ist Zeit bedarfsgerecht zu planen. Ein mindestens 40 Millionen Euro Projekt muss ein Zukunftsprojekt sein. In diesem Sinne wird man zu folgende Fragen der Bürger_innen  Antworten finden müssen.


Findet im vorliegenden Projekt eine Stauentlastung statt?

NEIN! Das Stauproblem wird nur zum Bahnhof und die Innenstadt auf der einen Seite, und Richtung Westen auf der anderen Seite verlagert. SOWOHL DER BAHNHOF, ALS AUCH DER SÜDRING RICHTUNG WESTEN SIND JETZT SCHON ÜBERLASTET. 


Findet eine Umwelt- und Feinstaubentlastung statt?

NEIN! Wer Straßen sät, wird Verkehr ernten, heißt es nicht umsonst. Wir haben in Innsbruck jetzt schon gesundheitsschädigende Grenzwerte erreicht. Eine Kapazitätenerweiterung wie im vorliegenden Plan bedeutet eine zusätzliche Feinstaubbelastung von knapp 20 %, in einem Gebiet, das jetzt schon Lufsarnierungsgebiet ist.

Findet eine allgemeine Erhöhung der Lebensqualität statt?

NEIN! Nach dem Bau des Projektes, bräuchte es immer neuere Rampen und Tunnel. Neuerliche Regelungsprojekte, anstatt sich zeitgemäßen Verkehrskonzepten zu nähern.

Was sagen unabhängige Experten?

Es gibt Stellungnahmen von unabhängigen Verkehrsplanern, die unisono sagen, dass das Projekt nicht zeitgemäß ist und mehr Probleme schafft als es löst.
Sogar Prof. Herman Knoflacher, von dem das Verkehrskonzept aus den 70ér und 80èr Jahren stammte,  distanziert sich vom Projekt, das nach seinen eigenen Worten "gelinde gesagt, ANACHRONISTISCH" ist.


Das Projekt in dieser Form anzunehmen wäre absolut nicht Bürger_innenfreundlich und würde einmal mehr die jahrzehntelang kultivierte Parallelwelt der Politik zur Bevölkerung bestätigen. Die Parallelwelt, die wir durch eine NEUE POLITIK DER BEGEGNUNG AUF AUGENHÖHE aufbrechen wollen und auch werden! 

- Ja zum Paradigmenwechsel für eine nachhaltige Gesamtverkehrslösung. 

- Ja zur Zulassung von zeitgemäßen Alternativen.
- Ja zu einem Mediationsverfahren und ECHTER Bürger_inneneinbindung.

Für alle, die sich vor einem friedlichen Protest der Bürger_innen fürchten, noch ein Satz:
Zivilgesellschaftlicher Protest ist Teil der Demokratie, somit die Demokratie selbst!

Wir haben recht, wir werden mehr. Also weiter geht´s.

Liebe Grüße
Mesut Onay

Kommentare:

  1. Feine Sahne Scheitern5. November 2012 um 15:40

    Kaum 100 Leut bei der "Demo", aber gschaftln & wachtln.
    Sehr Onay.

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Mesut Onay - innsbruck.gruene.at