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Freitag, 27. April 2012

Wen ich wähle, bleibt mein Geheimnis. Für was ich stehe, NICHT!



Wir wollten nicht die Bürgermeisterwahl am Sonntag abwarten und dann schauen woher der Zug kommt um aufzusteigen.  Ich denke, neben den allgemeinen politischen Verkrustungen, ist Haltung genau das was in der Politik gefehlt hat. Deshalb war es wichtig von einer plumpen Wahlempfehlung abzusehen und inhaltliche Arbeit zu zeigen. Es soll nicht um Köpfe und Gesichter gehen, sondern darum, was die Gesprächspartner der anderen Fraktionen im Sinne der Stadtbe-völkerung inhaltlich vorlegen können. Im gemeinsamen Papier von „Für Innsbruck und GRÜNE“ geht es hinein in eine neue politische Kultur.

Es geht um Mitsprache statt Drüberfahren (Referat für Bürgerbeiteiligung, …), es geht um Lebensqualität (Umwelt – und Energiewende, …), es geht um Bekenntnisse zur Vielfalt der Stadtbevölkerung (jugendgerechte Beteiligungsformen, Inklusion, Schulintegration,  Kindergärten,… ) und um ein besonderes Augenmerk auf Kunst und Kultur (Kulturförderung, Kunst im öffentlichen Raum, Straßenkunst,…). Das wichtigste für mich ist, es geht endlich um den Nutzen der Bevölkerung und nicht um Posten-schacherei.

Natürlich ist das nicht alles. Ein überarbeitetes, transparent ausgelegtes Sportförderungsprogramm zur Verstärkung von Gemeinwesenorientierung über Gemeinwesenstellen in den Stadtteilen ist dringend notwendig. Für mich ist Aktivsportförderung (also Breitensport genauso wie Spitzensport), wie auch das Mitspracherecht in den Stadtteilen eine unübersehbare Demokratiefrage.
Wir werden in den nächsten 6 Jahren noch genug zu tun haben und auch genug streiten, aber die Weichen für eine progressive Stadtentwicklung sind durch die 5 Eckpunkte gestellt. Ich empfehle die 5 Eckpunkte für Innsbrucks Zukunft, die von Christine Oppitz-Plörer mitgetragen werden. Bitte geht am Sonntag wählen und zeigt durch eure Stimme, dass euch die Entwicklung in dieser Stadt nicht egal ist.



Die 5 Eckpunkte
Euer
Mesut Onay

Kommentare:

  1. Und wo bleiben die wichtigen Punkte?
    * Mietpreise
    * Pflichten für Vermieter (Modell Schweiz, wo die Mieten zwar auch nicht niedrig sind, die Vermieter aber keine schimmeligen, dunklen, vollmöblierten - sorry, aber der Kasten aus dem 19. Jhdt. muss drinbleiben, is von meiner Oma! - Wohnungen vermieten dürfen, sondern sich darum kümmern müssen, dass diese auch BEWOHNBAR sind)
    * GRATIS-Kinderbetreuungsplätze - grad der wichtigste Punkt ist rot markiert bei den 5 Eckpunkten - aber ohne gratis sind halt viele Möglichkeiten für viele Frauen einfach zu!!!
    * behindertengerechter Ausbau der Infrastruktur
    * echte Transparenz bei Großveranstaltungen, die mehr kosten als was bringen

    Ich versteh's ja, dass die Grünen in die Koalition möchten, ist menschlich, aber doch nicht um jeden Preis! Was sollen diese 5 Eckpunkte? Sind doch nichtssagend! Und die auf dem Foto in der TT zur Schau getragene Begeisterung der Grünen ob des Wahlsiegs von Frau Oppitz-Plörer? Kann doch nicht ernst gemeint sein, oder? V.a. nach dem Brief von FI! Wichtig wäre eine gute, starke Opposition von Grün/Rot! Aber das wollen ja leider beide Parteien nicht!

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  2. Während den Verhandlungen kann ich leider nichts sagen, aber vielen Dank für ihren Beitrag, ich nehme ihn mit. Sobald die Verhandlungen abgeschlossen sind, kann ich hoffentlich sowohl zu Ihrem Inhalt, als auch zu ihrem Recht auf Mitbestimmung einiges Positives berichten. Eines ist klar, um jeden Preis gibt es gar nichts.

    Zu Christoph Platzgummer und dem Rassismusvorwurf: Die Bürgermeisterin kennt ihn besser und wird schon ihre Erfahrungen gemacht haben. Ich persönlich habe andere Erfahrungen. Ich hatte als Aktivist für Antirassismusarbeit im Sport mit ihm in seiner Funktion als Sportstadtrat sehr viel zu tun. Er hat sich sowohl für unsere Antirassismusarbeit im Allgemeinen, als auch für das Bündnis LISA (Liga für Integration, Sport und Antirassismusarbeit), das damals als antirassistische Ergänzung zur EM 08 gegründet worden war, mehr eingesetzt als alle anderen Sportpolitiker_innen dieser Stadt quer durch alle Parteien. Zu dieser Haltung kann ich ihm damals wie heute nur gratulieren. Alles andere ist ein Streit im Hause Habsburg, in den ich mich nicht einmischen möchte.

    LISA 2007 Kick Off mit Plagu:
    http://fc-wacker-innsbruck.at/news/antirassismus/19-kick-off-zur-lisa-liga-fntegration-sport-und-antirassismus

    LISA 2008:
    http://diepresse.com/home/sport/fussball/euro2008/371577/Fussball_AlternativLiga-im-Schatten-der-Euro

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    1. Danke für die Antwort!

      Herrn Platzgummer kenne ich nicht - meine Meinungsbildung stützt sich da auf die mir zugänglichen Informationen, und die beschränken sich auf die Medien. Insofern bin ich positiv überrascht.

      Für die Verhandlungen wünsche ich viel Ausdauer und Substanz!

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Mesut Onay - innsbruck.gruene.at