www.mesutonay.at Link zu den Innsbrucker GRÜNEN Link zu Mesuts Facebook-Profil Link zu den Videos der Innsbrucker GRÜNEN Mesuts Blogeinträge als RSS-Feed Link zu den Bildern der Innsbrucker GRÜNEN Startseite

Sonntag, 3. Mai 2015

„Shopping-Nights“ - Es geht auch ehrlich Herr Landeshauptmann!





"Die lange Nacht des Tanzes", initiiert vom "Tanzsommer" und dem "Verein der Innenstadtkaufleute", entpuppte sich durchweg als Mogelpaket. Trug der vom Landeshauptmann genehmigte erste Antrag noch den Titel "Ganz Innsbruck tanzt, bei der langen Nacht des Tanzes", war er zur Sitzung des Innsbrucker Gemeinderates bereits umbenannt in "Die lange Nacht des Tanzes mit Shoppen".

Wie der Inhalt so der Titel - Aufgrund der Konzeptänderung, welche in der Umsetzung im Vorjahr ohnehin schon zu wenig professionell und respektvoll gehandhabt wurde, zog sich die Tiroler Tanzszene beinahe geschlossen zurück. Daraufhin sah auch der Chef des Tanzsommers seine Felle davon schwimmen und verabschiedete sich. Zurück blieb ein inhaltsleerer Antrag, eine "Tanznacht ohne Tanz" aber mit Shoppen. Dieser wurde dann noch mehrheitlich von der Tagesordnung des Gemeinderates abgesetzt, ohne Debatte gegen die Stimmen von ÖVP, FI und GRin Elfriede Moser. Schade. Gleichfalls animiert die gesetzliche Regelung zum Weiterkämpfen.

Das Öffnungszeitengesetz, §4a(1)3. besagt: „Aus Anlass von Orts- und Straßenfesten insbesondere in historischen Orts- und Straßenkernen oder in Gebieten, in denen bedeutende Veranstaltungen stattfinden, am Tag der Veranstaltung über 21 Uhr hinaus dürfen Verkaufsstellen offen gehalten werden.“

Der Artikel zeigt: Shopping Nächte, die über 21 Uhr hinaus gehen, sind in Österreich verboten außer sie funktionieren als Begleitmusik von gesellschaftlich bedeutsamen Veranstaltungen. Dann können sie vom Landeshauptmann genehmigt werden. Daher funktioniert eine Tanznacht ohne Tanz aber mit Shopping NICHT. Und daher findet sich hier eine wichtige Chance um Kulturinhalte auf Augenhöhe in das Konzept hinein zu reklamieren.
Es ist höchste Zeit, dass der Landeshauptmann endlich erkennt, was er mit der laschen Genehmigungspolitik anstellt. Er fördert systematische Heuchelei in der Gesellschaft und missachtet aktiv die gesellschaftliche Bedeutung von Kultur. „Die lange Nacht des Tanzes mit Schoppen“ ist der beste Beweis dafür.

·      Raum und Ressourcen für kulturelle Begegnung bereitstellen, dann können gerne die Einkaufszeiten erweitert werden, so wie im Gesetz vorgesehen.

·         Landeshauptmann Platter soll sich hier endlich dieser systematischen Lüge entgegenstellen durch EHRLICHE Genehmigung von EHRLICHEM Anliegen!




Sonntag, 8. März 2015

Jugendkulturförderung und der große Wurf 2015



Innsbrucker Koalition, Jugendpolitik neu!


Mit Jänner 2013, nach vielen Verhandlungssitzungen über die Zukunft der Jugendzentren und zu Jugendkultur, startete die erste Erneuerung im Jugendbereich: Der "Verein Jugendhilfe" verschwand von der Bildfläche und die Jugendzentren kamen in die ISD: Eingliederung der Jugendzentren in die ISD.  Ganz ehrlich gesagt, bin ich zwar immer noch nicht ganz glücklich mit der Lösung, mehr war jedoch koalitionär noch nicht herauszuholen. Ich bin nach wie vor überzeugt, dass Jugendarbeit auf die Zukunft hin eine eigene Identität braucht, und sie mehr in Richtung Eigenständigkeit geführt werden sollte. Eine Verbesserung ist die Eingliederung in die ISD auf jeden Fall, sowohl für Mitarbeiter_innen, als auch für die Jugendlichen.

Ende November 2013 war es dann soweit. Innsbruck startet den Aufbau einer Jugendbeteiligungsstruktur mit einer eigens für die Jugendbeteiligung eingestellten Mitarbeiterin. Der Beginn einer neuen Ära in der Innsbrucker Jugendpolitik und zwar die strukturelle Verankerung der Jugendbeteiligungs- und Jugendkulturarbeit in der Stadt.

Im Juni 2014 kam dann der Gemeinderatsbeschluss Haus der Jugend in der Talstation
Damit hat der Gemeinderat den nächsten Meilenstein für den Aufbau einer selbstbestimmten Jugendarbeit gesetzt. Naja, eher ermöglicht. Weil der gesetzte Schritt gehört dem Schüler_innenbeirat. Einer Schüler_innenselbstorganisation, die es sich unter anderem zur Aufgabe gemacht hat, das Haus der Jugend zu dem zu machen was es immer mehr ist und noch mehr werden soll - ein offenes, selbstverwaltetes Haus für die aktive und kreative Jugend.Bei Bedarf ist ihnen unsere Unterstützung gewiss.

Natürlich bin ich auch sehr glücklich mit den 3-Jahres-Verträgen in Innsbruck, endlich Planungssicherheit für die Einrichtungen und natürlich Aranea mit der stationierten und aufsuchenden Mädchenarbeit, die Verbesserung der Vernetzung in der OJAI, ... es gäbe so viel zu loben im Bereich der verbandlichen und offenen Jugendarbeit. Allen voran das Jugendland, die Kinderfreunde, die Diözesanjugendarbeit, natürlich das Z6 und viele andere, aber jetzt aufgepasst!

Der Große Wurf  2015 für die Entwicklung der Jugendkulturarbeit

kommt vom Land. Im Jänner 2015 beschloss das Land Tirol neue Richtlinien für Jugendkultur. Wesentlich und NEU dabei sind € 210.900,- Jugendkulturförderung. Davon sind € 206.600,- frisches Geld, also nicht von anderen Jugendtöpfen. Zu beantragen im Jugendreferat des Landes Tirol.

Jetzt sind die Jugendlichen und die Jugendeinrichtungen gefragt!

Meine Bitte richtet sich an die Einrichtungen im Jugendbereich und an unsere Jugend direkt: Jugendkulturarbeit ist Kulturarbeit, somit Investition in den Menschen, in dem Fall in unsere Jugend, in unsere Zukunft, in die Zukunft unserer Demokratie. Nützt das Angebot, belebt unsere Stadt. 


Herzliche Grüße, Mesut Onay

Mittwoch, 17. Dezember 2014

Einfach Kultur :-)

Es ist zwar schon eine Weile her, aber das Thema ist noch immer aktuell! Deshalb hier einige Ausschnitte aus meiner spontanen Rede im Budget-Gemeinderat 2012 zum Thema Kultur:


"Zum Thema Kunst und Kultur, haben wir in der Stadt Innsbruck eine Entwicklung erlebt, die erwähnt werden sollte! Es gab eine Professionalisierung diverser freier Szenen. Es begann, als Alt-Bürgermeisterin KRin Zach die Szenen zwang, durch Kürzung der Mittel miteinander in Dialog zu treten und zu kommunizieren. Damals war ich bei der Hausbesetzung "Kultur braucht Raum" dabei. Was wir dort, aus dieser Situation lernten, war Solidarität. Das war ein erster Schritt in Richtung Zusammenführung. Daraus entstand zum Beispiel der Verein p.m.k (p.m.k). Vor kurzem erfolgte nun der bisher letzte "Super-Schritt" und dafür bin ich der Frau Bürgermeisterin, GRin Dr.in Moser und den MitarbeiterInnen der Mag.-Abt. V, Kultur, sehr dankbar. Diese Bündelung der freien Theaterszene im Freien Theater Innsbruck (FTI) war wirklich ein Coup. Sie hat nun Raum bekommen, in dem auch organisatorisch zusammengearbeitet und eine Kultur der Solidarität entwickelt werden kann, nicht nur als freie Theaterszene, sondern auch als Vorbild für alle anderen Bereiche in Kunst und Kultur. Für das nächste Jahr 2013 wird sicher die freie Tanzszene und die Straßenkunst ein Thema sein. Aber auch andere Bereiche der Kultur haben daraus Mut geschöpft und entwickeln sich. Im Kulturbereich hat die Stadt Innsbruck zwei Rollen. Einmal als Förderin der Kulturschaffenden, in dem sie Gelder zur Verfügung stellt und Veranstaltungen von ihren VertreterInnen besucht werden. Die zweite Rolle ist jene, selbst als kulturschaffende Kraft aufzutreten und - wie man beim Freien Theater Innsbruck (FTI) gesehen hat - zentral und nicht nur am Rande, mitzuwirken. Das finde ich gut, denn Kultur ist nicht nur das, was wir im Kulturausschuss erarbeiten oder das, was wir mehr oder weniger fördern, Kultur ist alles! Sie lässt sich nicht verbieten, sie lässt sich nicht unterdrücken und dazu gibt es genug Beispiele in der Geschichte."

"Ich komme nun zum Olympischen Dorf. Wenn dort die Jugendlichen, weil das Jugendzentrum gerade geschlossen ist, in die Tiefgarage einer Filiale der M-PREIS Warenvertriebs GmbH gehen und dort an die Wand kritzeln, entsteht Kultur. Die Diskussionen, die dort geführt, die Eindrücke, die dort erlebt werden, sind Erfahrungen, die das weitere Leben mit beeinflussen und dabei entsteht Kultur. In Brasilien hat man versucht, Kultur zu unterdrücken. Was ist daraus entstanden? Das Theater der Unterdrückten! Im spanischen Bürgerkrieg sind deutsche und italienische Bomben auf Guernica gefallen und haben das ganze Dorf ausgelöscht. Was kam dabei heraus? Es ist das berühmte Bild "Guernica" von Pablo Picasso entstanden. In Österreich, zur Zeit des Wiener Kongresses, hat man Kultur verboten, hat man KünstlerInnen verfolgt. Es war eine brutale Zeit. Die KünstlerInnen haben sich in ihre Wiener Wohnzimmer zurückgezogen und daraus entstand zum Beispiel die "Schubertiade", die heute noch eine Zeugin jener Zeit ist. Alles ist Kultur und das einzige, das es in der Kultur nicht gibt, ist Unkultur. Das Wort "Unkultur" mag vielleicht als Schimpfwort gebräuchlich sein, aber sie ist doch eine Form von Kultur!"

"Ich komme jetzt zurück zur Rede von StR Mag. Dr. Platzgummer, da er erwähnte, dass die Kultur, als auch der Sport der Kitt der Gesellschaft sind. Das stimmt und es gilt für alle Bereiche unserer Gesellschaft! Es ist wichtig, dass die Jugendlichen organisiert sind und das ist im Sportbereich sehr gut gegeben. Es ist wirklich ein Einfluss, der die Entwicklung der Jugendlichen in eine bestimmte, kulturelle Richtung führt. Hier haben wir als Stadt Innsbruck auch Verantwortung. Ich möchte nun zu einer Anekdote aus meinem Leben kommen. Einer meiner Tanzschüler aus Schwaz bereitete mir große Sorgen, denn ich musste befürchten, dass er abstürzen würde. Deshalb versuchte ich, ihn zu verschiedenen Veranstaltungen mitzunehmen. Wir haben uns sehr gut verstanden. Eines Tages kommt er aufgeregt zu mir und sagt, dass er eine Neuigkeit für mich hätte. Er sei jetzt auch politisch aktiv! Er sei Mitglied der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ). Ich fand das super, denn es ist wichtig, dass die Jugendlichen organisiert sind! Dies gilt auch für die Freiheitliche Partei Österreichs (FPÖ), obwohl ich eine komplett andere Weltanschauung habe! Es ist wichtig, dass Jugendliche lernen, Vorbildwirkung zu haben und Verantwortung für die Gesellschaft zu übernehmen. Auch das ist Kultur! In diesem Sinne, haben wir nächstes Jahr sehr viel zu tun. Die Kommunikation, auch intern im Kulturausschuss, ist super und wir werden weiterhin, hoffentlich die richtigen, Impulse setzen, damit sich Kultur in die richtige Richtung entwickelt und dass wir in der Stadt Innsbruck kein Theater der Unterdrückten schaffen."

"Für mich ist Kultur nicht Kitt, sondern eine Spiegelung der Gesellschaft, denn sie reflektiert, gibt zurück wie ein Spiegel und dieses Bild kann von sehr böse bis sehr positiv sein! Wir werden hoffentlich, gemeinsam mit den Kulturschaffenden, diese Stadt Innsbruck weiterhin positiv gestalten!"


Samstag, 20. September 2014

Auf zum Diözesanfest - Innsbruck lebt mit uns allen!

 
 
Ich gratuliere der Diözese Innsbruck zum fünfzigjährigen Jubiläum. 
Die Diözese betont mit all ihren hauptamtlichen- und ehrnamtlichen 
Mitarbeiter_innen, den Wert und die Bedeutung von karitativem und 
sozialem Engagement. 
 
Auch der Einsatz Bischof Manfred Scheuers 
für Religions- und Meinungsfreiheit und den inter- und transreligiösen Dialog 
trägt einen sehr großen Teil zu gegenseitiger Achtung und Respekt in der 
Gesellschaft bei. Ich gratuliere ihm an dieser Stelle zu seiner Haltung.
 
Die drei erklärten Ziele des diesjährigen Diözesanfestes 
"Vielfalt, Nachhaltigkeit und öffentlicher Raum" unterstütze ich liebend gerne. 
Kunst und Kultur gehören sozialisiert und allgemein zugänglich gemacht - was 
eignet sich da besser als der öffentliche Raum? 
Der Begegnungsraum Öffentlichkeit gehört mit Leben gefüllt. Ich freue mich auf 
ein schönes Diözesanfest heute in der Innsbrucker Innenstadt, 
zu der wir alle in all unserer Vielfalt und Unterschiedlichkeit eingeladen sind. 
 
Euer Mesut Onay

Freitag, 12. September 2014

Anpruggen als Vorbild für andere Stadttteile

Vom Projekt zur Struktur

Ein funktionierendes Gemeinwesen stellt die Basis für nachhaltig konstruktive Lebensraumentwicklung dar. Die Anrainer_innen von Anpruggen haben bei der zweiten Anpruggen Stadtteilkonferenz eindrucksvoll gezeigt, dass sie bereit sind, die Entwicklung ihres Lebensraums mitzugestalten. Für diese Haltung kann ich ihnen nur gratulieren.

Aus den vier Arbeitsgruppen, hat sich bereits die erste Selbstorganisation entwickelt. Der Wirtschaftverein Anpruggen soll am 8. Oktober den Vorstand wählen. Auch die engagierten Kulturbetriebe haben sich eingebracht und es wurde bereits ein erstes vielversprechendes Konzept zum Waltherpark als Diskussionsgrundlage präsentiert.

Im Bereich Verkehr überzeugte vor allem der lösungsorientierte und wertschätzende Umgang aller Verkehrsteilnehmer_innen miteinander. Die Verkehrsentschleunigung und die Erhaltung der Anrainer_innenparkplätze gehören genauso zur Sicherung der Lebensqualität, wie die Schaffung von Sozialräumen im öffentlichen Bereich.

Ich sehe das Bürger_innenbeteiligungsprojekt Anpruggen in einer Vorbildfunktion auch für andere Stadtteile. Ich bedanke mich bei der Beamt_innenschaft und bei den Prozessbegleitern, die durch ihren persönlichen Einsatz und ihre Professionalität eindrucksvoll für alle Beteiligten den vertrauensvollen Rahmen für konstruktive Diskussion und Bürger_innenbeteiligung schaffen.

Durch konstruktives Einbringen der Perspektiven der Anrainer_innen, werden Entscheidungsgrundlagen für aktuelle und künftige Projekte breiter getragen, nachhaltiger und somit qualitativ hochwertiger. 

An diesem Weg des Dialoges mit Verwaltung und Bürger_innen halten wir fest und werden ihn ausbauen. Wir wollen, dass es bis 2030 nur noch Stadtentwicklung mit Einbindung der Bürger_innen geben wird!
 

Herzlichst, 
Mesut Onay 

Sonntag, 27. Juli 2014

Friedensbewegung geht auf die Straße – Haltung zeigen ist angesagt!

Dienstag: 29.07.2014 - 20:00Uhr  - ANNASÄULE - Maria Theresien Straße - Innsbruck

 

Israel/Palästina, Syrien, Ukraine, Irak, ... Es ist höchste Zeit "Die Waffen Nieder" zu rufen.  

Ich darf alle Friedensbewegten einladen an der Friedenskundgebung teilzunehmen.
Menschen aus unterschiedlichsten zivilgesellschaftlichen und politischen Gruppen haben sich zusammengetan, um in Innsbruck ein Friedenszeichen zu setzen. Ich unterstütze den Aufruf von ganzem Herzen und wünsche allen Teilnehmer_innen eine starke und friedvolle Kundgebung. Kraft und Liebe!

Kundgebung & Fackelzug für Solidarität und Völkerverständigung!

Programm:
- Begrüßung
- Eröffnungsansprache
- Jüdisch/palästinensischer Poetry Slam
- Fackelzug


Link zum Aufruf: https://www.facebook.com/events/930131840349807/

Dienstag, 20. Mai 2014

Europa_kritisch - Alternativen und Perspektiven

Wo stehen die kapitalismus- und globalisierungskritischen Bewegungen?  Wo sehen sie  Chancen und Gefahren für die Zukunft? Wo liegen die Perspektiven? 





Europa_kritisch - Aufruf zum Mitdiskutieren

Alternative Perspektiven - zu den EU-Parlamentswahlen 2014

Mittwoch, 21. Mai 2014, 19:30 Uhr

Innsbruck, DieBäckerei Dreiheiligenstraße 21a



Hier ein Text vom Kollegen Matthias Lauer zur Veranstaltung: 
Die EU-Parlamentswahlen stehen sicht- und hörbar vor der Tür. Viele EU-Bürger_innen kritisieren mittlerweile  die EU-Politik, sei es  mit ihrer Außengrenzen- und Flüchtlingspolitik (Frontex) und/oder ihrer Wirtschafts- (TTIP-Verhandlungen, Fiskalpakt) und Sicherheitspolitik, etwa die Rolle im gegenwärtigen Konflikt in der Ukraine. 
Mit der kommenden EU-Wahl stellt sich daher nicht nur die Frage, wen man wählen soll, sondern auch, wie eine Zukunft Europas denkbar sein könnte – im Sinne von Demokratie, sozialer Gerechtigkeit und Frieden.
Das Friedensforum Innsbruck, das seit zwei Jahren zu Fragen der Friedenssicherung und -entwicklung arbeitet,  lädt daher zum Mitdenken- und diskutieren in der Veranstaltung “Europa_kritisch” ein. Statt Vertreter_innen der wahlwerbenden Parteien neuerlich ein Podium zu bieten, sind engagierte Akteur_innen geladen, die sich parteiunabhängig und kritisch mit der Entwicklung in der EU auseinandersetzen.
Im Rahmen von Theater & Podiumsdiskussion soll über die politische Ausrichtung der EU informiert und diskutiert werden – aus Friedensperspektive, aus einer Sicht, die über die tagespolitischen Scharmützel hinausweist.
Auf dem Podium mit alternativen, aber durchaus konträren Meinungen zur EU:

- Boris Lechthaler von der Solidar-Werkstatt Österreich und
- Joseph Berghold von ATTAC

Den Auftakt ins Thema bietet das kurze, aber intensive  Theaterstück “Frieden schaffen” vom Kunstkollektiv ARTerie über die Friedensnobelpreis-Trägerin EU.


 
Mesut Onay - innsbruck.gruene.at